Narrenzunft Unlingen e.V.

 

 

       Wir begrüßen alle Narren und die,

die es noch werden wollen auf unseren Seiten.

  

 ----NEWS-----------

 

 

 

 

 

 

 

Bussakendla, Bussweibla – hoi hoi hoi, so feiern die Olenger beim Bürgerball - Bewährtes und Neues präsentierte die Narrenzunft Unlingen e. V. und begeisterte das Publikum

 

Ein beeindruckender Einmarsch der Unlinger Narrengruppen mit Musikkapelle eröffnete den Bürgerball und erhielt sogleich die ganze Aufmerksamkeit des närrischen Publikums der gut gefüllten Gemeindehalle in Unlingen. Die Bussenweibla, mit Adebar in der Mitte, waren wie immer ein Augenschmaus und rundeten den Einzug mit ihrem traditionellen Tanz ab. Nach einem Lied der Musikkapelle, war dies der Startpunkt für die Begrüßung aller närrischen Gäste durch Zunftmeister Rolf Schneider. Begrüßt wurden u. a. der stellvertretenden Bürgermeister Elmar Lohner, die Ortschaftsräte sowie Vertreter von Gemeinde u. Vereinen. Sogleich folgten Dankesworte u. a. an die Gemeinde, die Musikkapelle mit Dirigent Bernd Buck und Vorstand Werner Gramsch sowie allen Helfern und Akteuren. Mit „Ditzelde-Juhe“ und „Burra-Weible“ wurden die Anwesenden der befreundeten Narrenzunft Mengen und Einhart närrisch willkommen geheißen.

Dann übernahm Zunftmeisterin Sybille Selig schwungvoll und zackig, wie man sie kennt, die Moderation des Abends. Gleich beim ersten Programmpunkt blickten die Zuschauer wie gebannt, wenn die Jüngste der Akrobatikgruppe „Kowahlski“ in schwindelnder Höhe umher wirbelte - die Geschwister Kocher und Wahl boten eine selbst einstudierte, atemberaubende Show mit Salto und Co.. Im Anschluss wurde sogleich blitzschnell durch Zunftmeisterin Sybille, die Stimmung bei den anwesenden Narrengruppen abgefragt, die mit ihren Narrenrufen lauthals um die Wette antworteten. Dann wurde schwäbischer Witz vom „Schalmeienopa“ Peter Rauch und „Schalmeienjugend“ Jonathan Selig geboten. In dem Sketch „Bauernschläue“ wurde das Publikum über weibliche und männliche Kartoffeln belehrt. Im Anschluss feuerte gekonnt der Fanfarenzug mit seinen Trommlern und Bläsern unter der Leitung von Claudio Sanna und Vorstand Alex Gräuter die Stimmung im Saal an. Im derben Schwäbisch ging es danach mit dem Überraschungsauftritt von zwei Urgesteinen der Narrenzunft weiter. Eine Bäuerin (Anita Schmid) gab zum Besten, wie ihr Mann (Frank Munding) zu seinem Gipsbein kam. Sie „rettete“ ihn, der durch ein Missgeschick in einem gefrorenen Misthaufen gefangen war („nur die Beine schauten noch heraus“). So packte sie das „Eispaket“ auf den Frontlader und schob ihn in den warmen Stall zum Auftauen – doch, oh Pech für den Bauern, die Stalltüre war zu schmal, was die Bäuerin nicht beirrte….Der Bauer kam mit einem Gipsbein davon, nicht so Zunftmeister Rolf, der seine Aufgaben in solch einer Hast erledigte, dass ihn der Schlag traf und er im Himmel landete. Doch ein waschechter Olenger im Himmel, des kann ja nicht lang gut gehen. So wurde er bald in göttlicher Mission wieder nach Unlingen geschickt. Doch hier ist er, wie kann es anders sein, im „Gasthaus Eck“ hängen geblieben - und so wartet ein mancher in Unlingen, bis heute noch auf die „göttliche Eingebung“. Mit dem nächsten Programmpunkt wurde das närrische Publikum ins ferne Afrika entführt. Die Schalmeienkapelle unter der Leitung von Bernd Schönle verbreitete afrikanisches Flair. Vor einem idyllischen Bühnenbild bot die „Safari-Gruppe“ umringt von Zebras und Co. nicht „nur“ fetzige Klänge für`s Ohr sondern sorgten auch mit ihren Kostümen für eine wahre Augenweide. Danach ging es dann Schlag auf Schlag zum Endspurt weiter. Traditionell wurde das Ortsgeschehen von Andrea Klaus alias “Unilo“ wiedergegeben. Kritisches und Kurioses wurden gekonnt in Reime verpackt. Davon war manches harte Kost, deshalb zu jeder „Tat“ ein Trinkspruch von Nöten war. Der wurde in wechselndem Gewand von „Chamäleon Anita Schmid“ vorgetragen. Doch den Zeitrahmen hätte es gesprengt, wenn Unilo hätte wollen noch über Zunftmeisterin Sybille berichten. Deshalb könne man dies noch nachlesen an einer Wäscheleine, bestückt mit ihren Geschichten. Sybille Selig aber hatte inzwischen das Micro schon an Peter Rauch abgegeben, denn die Frauen und Männer des Ausschusses des Narrenvereins hatten im Anschluss ihre Premiere: Als Backstreet Boys und Spice Girls verwandelt, eiferten sie um die Wette und brachten das Publikum zum Grölen. So konnte dann, mit der Popmusik noch im Ohr, übergegangen werden zum Finale und die Zunftmeister Sybille und Rolf holten nochmals alle Akteure auf die Bühne. Mit Dankesworten an diese und alle, die auch hinter den Kulissen mitgewirkt und geholfen hatten, verabschiedeten sie sich dann und übergaben an „The Wondeers“. Die Band hatte nicht nur die Pausen mit Schunkelrunden überbrückt, sondern spielte nun auch noch zum Tanz auf.

 

 

Narrenblättle 2020 Seite1.pdf
Download

 

Narrenblättle 2020 Seite2.pdf
Download